So nutzt du eine Spracherkennungssoftware zum Lernen

So nutzt du eine Spracherkennungssoftware zum Lernen

Wenn du eine Sprache lernst, hast du sowohl mit geschriebener als auch mit gesprochener Sprache zu tun. Doch ab und an kann es vorkommen, dass es zu viel zum Schreiben ist und du einen kleinen Helfer brauchst, der dir die ein oder andere Aufgabe abnimmt. Genau so ein Helfer kann die Spracherkennungssoftware Dragon Professional Individual des Unternehmens Nuance sein.

Wodurch zeichnet sich die Spracherkennungssoftware aus?

Dragon Professional Individual ist die umfangreichste Spracherkennungssoftware der Reihe NaturallySpeaking und zeichnet sich gerade durch die Anpassungsmöglichkeit und das Personalisieren aus. Dies ist besonders im alltäglichen Leben hilfreich und kann dir so – nicht nur beim Lernen – eine Menge Zeit sparen.

Im Grunde passt du das Programm an deine persönliche Arbeits- und Lernroutine an und kannst so durch einfache Sprachbefehle beispielsweise Standard-Mails an Kunden oder Mails mit einer kleinen Lernerinnerung an dich selbst verschicken. Zusätzlich kannst du auch deinen Kalender per Sprachsteuerung verwalten oder durch einen Sprachbefehl eine Internetsuche durchführen.

Neben der Diktierfunktion auf Deutsch und Englisch sind sowohl das Im- und Exportieren von Wortlisten als auch die Transkriptionstools gute Möglichkeiten, um die Software zum Lernen zu nutzen.

So nutzt du eine Spracherkennungssoftware zum Lernen

Um die Software zum Lernen zu nutzen und so deine Sprachkenntnisse zu verbessern, hast du verschiedene Möglichkeiten:

#1 Du liest einen Text vor.

Um deine Aussprache zu üben und anschließend auch korrigieren zu können, ob du alles richtig betont hast, kannst du dir einen Text in deiner Lernsprache heraussuchen und ihn laut vorlesen. Gleichzeitig schreibt die Spracherkennungssoftware das Gesagte mit und du hast anschließend die Möglichkeit, den Text nach Fehlern durchzusehen.

Zum einen hast du das Original, sodass du einen fehlerfreien Text vor dir liegen hast, zum anderen siehst du so direkt, ob es Wörter gibt, die du überhaupt nicht aussprechen konntest. Denn nur wenn du die Wörter richtig aussprichst, erkennt die Software sie und schreibst sie auch korrekt auf.

Bei einer falschen Aussprache weiß auch die Spracherkennungssoftware – genau wie dein Gesprächspartner im fremden Land – nicht unbedingt, was du sagen möchtest. Also am besten immer klar und deutlich sprechen und die Wörter richtig betonen.

#2 Du sprichst frei und am besten ohne Punkt und Komma.

Eine andere Möglichkeit, die du hast, ist nicht an einen Text gebunden, sondern eher an deine Gedanken. Um das Sprechen zu üben und dabei auch auf die richtige Satzstellung und Wortwahl zu achten, kannst du das Sprachprogramm nutzen, indem du einfach anfängst zu reden.

Für dich ist es dabei am einfachsten, wenn du über ein bestimmtes Thema redest und einfach frei erzählst. Im Grunde genau so als würdest du es deinem Freund oder deiner Freundin erzählen. Mögliche Themen könnten beispielsweise sein:

  • Pläne für diese Woche
  • Deine nächste Reise
  • Meinungen zu einsprachigen Wörterbüchern
  • Dein Lernverhalten
  • Träume und Ziele

Es geht nicht darum, dass du ein Thema findest, worüber du am meisten von dir preisgeben musst, sondern ein Thema, zu dem du möglichst viel sagen kannst.

Während du also erzählst, lässt du die Spracherkennungssoftware laufen und alles mitschreiben. Anschließend kannst du den Text im besten Fall einem Muttersprachler geben, um ihn korrigieren zu lassen.

Meist stellt nicht der Wortschatz ein Problem dar, sondern die Satzstellung und die Grammatik. Denn ohne länger darüber nachdenken zu können, welches Wort zuerst kommt und vor allem welche Zeit verwendet werden muss, musst du eine Entscheidung treffen. Um in diesen Fällen die richtige Entscheidung zu treffen – also die richtige Satzstellung und Grammatik – können korrigierte Texte hilfreich sein. Denn nur wenn du weißt, welche Fehler du machst, kannst du in Zukunft versuchen sie zu vermeiden.

Dank der Transkriptionstools, über die das Programm Dragon Professional Individual verfügt, kannst du auch unterwegs deine Texte mithilfe eines Aufnahmegerätes aufnehmen und anschließend von der Software in einen geschriebenen Text umwandeln lassen. So kannst du beispielsweise die passiven Zeiten im Auto, beim Spazierengehen oder beim Warten auf den Bus nutzen.

#3 Du diktierst Texte, um deine Hände zu entlasten.

Überleg dir mal wie oft du deine Hände täglich benutzt und wie stark sie eigentlich belastet sind. Auch hier kann eine Spracherkennungssoftware Hilfe leisten, denn nicht immer musst du alles per Hand oder am Laptop schreiben.

Beispielsweise kannst du Mails, die du an Freunde im Ausland oder an deinen Tandempartner schickst, oder auch einfache Texte für die Arbeit, die Universität oder die Schule diktieren und von der Spracherkennungssoftware in einen geschriebenen Text umwandeln lassen.

Zum einen sparst du so Zeit, die du für andere Dinge nutzen kannst, zum anderen entlastest du deine Hände. Wenn du den Text zu Ende diktiert hast, solltest du aber trotzdem in jedem Fall nochmal darüber schauen und vor allem Eigennamen kontrollieren, ob diese auch richtig geschrieben worden sind.

Um eine Spracherkennungssoftware optimal für dich zu nutzen, musst du kreativ sein. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, denn so ein Programm kannst du nicht nur zum Lernen einer Fremdsprache benutzen, sondern auch in vielen anderen Bereichen einsetzen. Oft musst du es einfach nur mal ausprobieren, um zu erkennen, wo die Software dir alles helfen kann.

Was kostet die Software und worauf musst du achten?

Die Software kostet 399 €, was auf den ersten Blick sehr teuer ist. Dennoch musst du dir immer überlegen, wie viel die Software kann und wie viel Zeit du dir dadurch in Zukunft sparen wirst. Zudem solltest du dir im Vornherein darüber im Klaren sein, für was du das Spracherkennungsprogramm nutzen möchtest und somit auch die Sprachen auswählen, die du benötigst.

Zusätzlich solltest du auch die technischen Daten im Blick haben, damit die Software letztendlich auch funktioniert. Die Edition Professional Individual von NaturallySpeaking benötigt zum Beispiel in der Download-Version folgende technischen Daten: das Betriebssystem Windows 7, 8.1 oder 10, einen freien Festplattenspeicher von 8 GB und eine Internetverbindung.

Fazit

Natürlich hat die Spracherkennungssoftware Dragon Professional Individual einen stolzen Preis. Trotzdem sollte im gleichen Atemzug immer auch der große Funktionsumfang erwähnt werden, der nicht nur dazu beiträgt, dass du deinen Alltag erleichtern und deine Produktivität erhöhen kannst, sondern auch durch Sprachbefehle enorm viel Zeit sparen kannst. Und das nicht nur beim Lernen selbst, sondern auch bei vielen anderen alltäglichen Tätigkeiten und Aufgaben. Zudem kannst du durch die cloudbasierte App Dragon Anywhere deine Arbeit auch unterwegs fortsetzen und somit gezielt passive Zeiten effektiv nutzen.

Was hältst du von Spracherkennungssoftwares?

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Disclaimer: Dieser Beitrag wurde unterstützt von Netzsieger. Meine Meinung ist meine Meinung. Punkt.

©Titelbild: Pixabay.com (bearbeitet)

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