Was hindert dich am Sprachenlernen?

Was hindert dich am Sprachenlernen?

Nicht nur die fehlende Zeit hindert dich am Sprachenlernen, sondern auch dein Schreibtisch oder dein Ziel. Kennst du alle Hindernisse, die dir in den Weg gestellt werden können?

Hast du auch schon mal angefangen eine Sprache zu lernen und nach ein paar Wochen oder Monaten wieder aufgehört?

Die Gründe dafür können ganz verschieden sein.

Viele nehmen die fehlende Zeit als Ausrede, andere wiederum, dass sie nicht gut genug sind. Ganz egal, welche Ausrede du verwendet hast: Sie stimmt nicht.

Lernen kannst du lernen und Lernen kann eine Menge Spaß bedeuten.

Trotzdem gibt es immer wieder Dinge, die dich vom Sprachenlernen abhalten. Das sind ganz gewöhnliche, alltägliche Dinge, aber das können auch ganz persönliche Dinge sein.

Dinge, die nur du verändern kannst.

Fang damit an und zeige allen, dass es überhaupt nicht schwer ist, eine neue Sprache zu lernen, wenn man es nur möchte!

Aber was hindert dich nun am Sprachenlernen?

Motivation, Glückgefühle und Vorfreude

Zuerst einmal heißt es überhaupt anfangen, denn leider ist das oft mit am schwersten. Du darfst dir die Zeit nehmen und dich einer neuen Sprache widmen, die dir fremd und doch so vertraut ist.

Am Anfang bist du voller Motivation, Glücksgefühle und Vorfreude auf das, was kommt. Jedoch lässt auch der Reiz nach dem Neuen irgendwann nach und du musst wissen, wie es weiter geht.

Gerade deshalb solltest du schon von Beginn an dir einen Lernplan erstellen und dein Lernen selbst in die Hand nehmen! Wichtig ist, dass du regelmäßig lernst und natürlich auch nicht zu viel pro Tag! Finde dein Pensum und lerne das, was du für richtig hältst. (Leider kommst auch du nicht um das ein oder andere Grammatikthema herum.)

Alltägliche Dinge

Wenn das Lernen dann mal wirklich in die richtigen Bahnen gelenkt worden ist, können alltägliche Dinge dazwischen funken und dich am Sprachenlernen hindern.

Auch du kennst die Tage, an denen ein Termin den nächsten jagt und du am Abend froh bist, wenn du alles geschafft hast. Es ist nicht schlimm, wenn du mal einen Tag dabei hast, der keine Zeit für dich und dein Sprachenlernen übrig lässt.

Aber was wäre Lernplan ohne eine Lösung auch für dieses Problem? Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie du auch an stressigen Tagen lernen kannst. Wenn du wissen willst wie oder einfach nur Ideen brauchst, dann lies diesen Artikel: So integrierst du dein Lernen in den Alltag.

Fehlerlos

Ohne Fehler zu sein ist doch langweilig, oder!? Wer Sprachen lernt, weiß auch, dass Fehler gemacht werden müssen.

Du lernst eine Sprache nicht richtig, wenn du keine Fehler machst. So lernst du nichts Neues und schaust nie über den Tellerrand.

Aber genau hier ist das Problem: Perfektionismus. Viele Sprachlerner wollen eine Sprache von einer Minute auf die andere sprechen können. Aber das funktioniert nicht. Schalte die leise Stimme in deinem Kopf aus, die dir immer etwas von Perfektionismus vorgaukelt.

Sei so wie du bist. Mit Fehlern. Auch beim Sprachenlernen.

Sieh die Fehler als Chance, um etwas Neues zu lernen. So kommst du am weitesten und wirst schnell die nächsten Fortschritte in deinem Lernprozess sehen!

Training

Nein, ich meine hier nicht, dass du regelmäßig ins Fitnessstudio gehen sollst. Obwohl sich Sport auch positiv auf dein Denken auswirkt. Vor allem meine ich aber, dass du dein Gedächtnis trainieren sollst.

Beim Sprachenlernen hilft dir ein schlechtes Gedächtnis mehr als ein fotografisches Gedächtnis. Ein fotografisches Gedächtnis lernt auswendig und das wird dich nicht viel weiterbringen in den Situationen, die du in deiner Lernsprache meistern musst.

Deswegen heißt es: Trainiere dein Gedächtnis und lerne es auf die richtige Art und Weise zu nutzen.

Wie das geht? Ganz einfach!

Natürlich musst du Wörter lernen, damit du einen Satz bilden kannst. Aber genau hier kommt der Punkt, an dem du noch ein Stück weiter gehen kannst. Bilde Sätze zu den Wörtern, um sie dir besser merken zu können, oder versuche dich an Eselsbrücken. Einfach auswendig lernen ist ja schließlich langweilig!

Dein Ziel vor Augen

Auch das Ziel vor Augen kann ein Hindernis sein, was dich vom Sprachenlernen abhält. Versteh mich nicht falsch, denn ich predige immer, dass du ein Ziel haben sollst.

Im Grunde gilt: Ein Ziel vor Augen zu haben ist gut, aber Pausen machen und dich belohnen ist noch besser.

Es ist nicht wichtig, ob du dein Ziel eine Stunde früher oder später erreichst. Oder sogar einen Monat früher oder später. Es ist wichtig, dass du Spaß dabei hast und dich zwischendrin auch mal belohnst. Klopfe dir selbst auf die Schulter, wenn du eine Aufgabe gemeistert hast oder gönne dir eine Kleinigkeit, wie zum Beispiel ein neues Buch.

Es müssen keine großen Etappen sein, die du bewältigt hast, sondern können auch ganz kleine sein, die für dich aber wichtig sind.

Eine Belohnung wert ist auf jeden Fall das erste Gespräch, das du in deiner Lernsprache geführt hast. Aber auch wenn du es geschafft hast, das eine verflixte Wort nun endlich richtig auszusprechen.

Nichts hält dich mehr vom Sprachenlernen hab als der ständige Zwang weiter zu lernen. Genieß deine Erfolge!

Dein Schreibtisch

Ja, richtig, auch dein Schreibtisch kann dich vom Lernen abhalten. Eine Sprache lebt davon, dass du sie sprichst und sie anwendest. Aber alleine am Schreibtisch? Nicht so schön.

Geh raus, besuche neue Städte und lerne neue Länder und ihre Kulturen kennen. Lerne die Sprache, weil du die Sprache leben möchtest.

Und das geht nun mal nicht am Schreibtisch.

Ich sage nicht, dass du jetzt deinen Schreibtisch verbannen sollst. Aber ab und an lohnt es sich die Sprache auch anders zu lernen. Sei kreativ und lese mal ein Buch, höre Musik und treffe dich mit Leuten, die die gleiche Sprache lernen wie du.

Was hindert dich am Sprachenlernen?

Ich bin gespannt und freue mich auf deinen Kommentar!

©Titelbild: Pixabay.com (bearbeitet)

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