Die Pomodoro-Technik ist eine Technik, die vom Italiener Francesco Cirillo in den 80er Jahren entwickelt worden ist. Seit diesem Zeitpunkt hat die Methode viele Anhänger gefunden, da sie bei den meisten Lernern gut funktioniert.

Der Name ist aufgrund der Küchenuhr in Tomatenform entstanden, die Cirillo bei seinen ersten Versuchen benutzt hat.

Im Grunde besagt die Technik: 25 Minuten Arbeit und anschließend 5 Minuten Pause.

Worauf baut sie auf?

Die Technik baut auf der Annahme auf, dass nur richtig gelernt werden kann, wenn auch Pausen vorhanden sind. Das bedeutet: Durch diese Technik werden Pausen direkt in das Lernen mit eingeplant.

Wie gehe ich vor?

Im Prinzip besteht die Pomodoro-Technik aus fünf einzelnen, teils aufeinanderfolgenden Schritten. Das einzige, was du für die Technik benötigst, ist ein Kurzzeitwecker und etwas, was du lernen kannst.

Die fünf Schritte:

Schritt 1: Formuliere deine Aufgabe schriftlich.

Schritt 2: Stelle den Kurzzeitwecker auf exakt 25 Minuten.

Schritt 3: Nun bearbeitest du die Aufgabe wie gewohnt. Wichtig ist, dass du aber aufhörst, wenn der Wecker klingelt. Am besten ist, wenn du dir die Stelle, an der du gerade bist, mit einem kleinen X markierst. So findest du dann leicht wieder zurück und kannst in Ruhe weiterarbeiten.

Schritt 4: Jetzt machst du eine kurze Pause von etwa fünf Minuten. Sind die fünf Minuten vorbei, fängst du wieder bei Schritt 1 an und arbeitest dort weiter, wo du zuvor aufgehört hast. (Jetzt hilft dir das kleine X.)

Schritt 5: Im letzten Schritt geht es nicht exakt um die direkte Abfolge. Cirillo empfiehlt in seiner Version der Pomodoro-Technik, dass jeweils nach vier „pomodori“ eine länger Pause von 15-20 Minuten einzuplanen ist. Genauer gesagt bedeutet das, dass du eine längere Pause machst, wenn du Schritt eins bis vier zum vierten Mal wiederholt hast.

Zusammengefasst heißt das:

1 Arbeitseinheit sind 25 Minuten

Nach einer Arbeitseinheit eine Pause von 5 Minuten

Nach 4 Arbeitseinheiten eine längere Pause von 15-20 Minuten

Hast du eine größere Aufgabe zu erledigen, kannst du diese natürlich auch in kleine Happen aufteilen und sie so mit der Pomodoro-Technik strukturieren.

Vor- und Nachteile der Pomodoro-Technik?

Jede Technik hat Vor- und Nachteile, hier sind die wichtigsten:

Vorteile:

  1. Du kannst die Technik auf alle Lernaufgaben ausrichten.
  2. Du lernst, dich nur auf eine Sache zu konzentrieren.
  3. Du machst Pausen.
  4. Du bekommst ein Zeitgefühl für dich und dein Lernen.

Nachteile:

  1. Du benötigst schon von Beginn an Selbstdisziplin. Hast du das nicht, wird es am Anfang schwierig werden.
  2. Für manche ist bei der Pomodoro-Technik der Stressfaktor zu hoch, denn die Uhr sitzt einem immer im Nacken.
  3. Die Technik braucht eine gute Planung, die auch wieder Zeit kostet.

Doch Achtung:

Nicht jede Technik ist für jeden die beste. Probiere dich aus und finde heraus, mit welcher Technik du am besten lernen kannst!

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